DE10218537B4
aus Prevalent, der freien Wissensdatenbank
Billabong Shirt (http://www.sevenply.de/billabong/Billabong_Xerox_T-Shirt_bright_green::6923.html) von Billabong (http://www.sevenply.de/billabong/mens_fashion/t-shirts/index.html) und
Schimmeltest (http://www.enviromed.de) gegen Schimmel in der Wohnung (http://www.enviromed.de/schimmel-in-der-wohnung.html).
Einspruch
Logbuch
30. Juni 2005
Versand des Einspruchs http://prevalent.de/einsprueche/einspruch_DE10218537B4.pdf per Einschreiben.
23. August 2005
1. schriftliche Antwort, der Einspruch wird dem Bundespatentgericht vorgelegt
Einspruch erhält Aktenzeichen 17 W (pat) 321/05
12. Dezember 2005
2. schriftliche Antwort, HP verlangt unterschriebene Kopie
10. November 2005
Frau Weigel vom Bundespatentgericht hat telefonisch eine weitere Kopie des Einspruchs angefordert.
18. Januar 2006
Es kann noch keine Aussicht auf Verfahrenskostenhilfe gegeben werden, ich habe einen Monat Zeit zu antworten.
19. Januar 2006
Die Antwort (http://prevalent.de/einsprueche/20060118_vkh_begruendung.pdf) folgt sogleich.
25. Januar 2006
Weitere Ergänzung (http://prevalent.de/einsprueche/20060125_vkh_begruendung_ergaenzung_ZENSIERT.pdf) verschickt, mit ausführlicherer Begründung meiner wirtschaftlichen Interessen.
23. März 2006
HP greift meinen Einspruch auf alle erdenklichen Möglichkeiten an:
- kein Schutzwuerdiges Interesse
- es ist ausgeschlossen dass ich mich auf dem Gebiet der Erfindung wirtschaftlich betaetige
- ich vertreibe mir die Zeit damit Einsprueche einzulegen
- mein Einspruch hat mit dem Patent garnichts zutun
- die Einspruchsgebuehr kann auch nicht natraeglich bezahlt werden
- ich bin ein offenkundig wirtschaftlich nicht erfolgreicher Programmierer
- meine Einsprueche sind sinnfreie Verfahren die die Allgemeinheit und die Patentinhaberin belasten
12. April 2006
Meine Antwort: PDF 1.1MB (http://prevalent.de/einsprueche/20060412_17wpat32105_hp_fingerabdruck_erklaerung.pdf) / PS 4.1MB (http://prevalent.de/einsprueche/20060412_17wpat32105_hp_fingerabdruck_erklaerung.ps)
Sendungsstatus (https://www.deutschepost.de/sendungsstatus/bzl/sendung/simpleQueryResult.do?sendungsnummer=RR652768758&einlieferungsdatum_tag=12&einlieferungsdatum_monat=04&einlieferungsdatum_jahr=2006)
10. Mai 2006
Es wird gebeten, die Verfügung vom 22. März 2006 (BPatG 113 mit Anlagen) innerhalb von
zwei Wochen
zu erledigen.
11. Mai 2006
Telefonat mit Post - 8:45 Uhr
Dieser Sendungsstatus (https://www.deutschepost.de/sendungsstatus/bzl/sendung/simpleQueryResult.do?sendungsnummer=RR652768758&einlieferungsdatum_tag=12&einlieferungsdatum_monat=04&einlieferungsdatum_jahr=2006) konnte mir telefonisch incl. Adresse bestätigt werden.
Telefonat mit BPatG - 8:50 Uhr
Frau Weigel:
- Ihre Antwort ist noch nicht eingegangen
Frau Eder:
- Es kommt zwar selten vor das ein Schreiben verloren geht, aber es kommt vor ..
- Ok, also rufen Sie nächste Woche bitte nochmal an, und wenn das Schreiben bis dahin noch immer nicht angekommen ist, dann bitte nochmal anrufen und Sie können Ihre Antwort dann auch per EMail senden.
16. Mai 2006
Telefonat mit BPatG - 8:50 Uhr
Frau Weigel:
- Ihr Schreiben vom 15. April ist doch angekommen, ist aber im technischen Teil der Akte abgeheftet.
- Es fehlt Ihre Antwort zur Verfahrenskostenhilfe
- Bitte immer schoen Trennen: Die Akte ist in einen technischen und einen VKH Teil getrennt. Bei Schreiben bitte immer trennen was zu VKH und was zum technischen gehoert, da die Gegenpartei die VKH-Teile nichts angeht.
- Ich habe mich bereit erklaert, die VKH-Anteile aus meinem letzten Schreiben vom 12. April nochmals getrennt zuzuschicken.
Schreiben verschickt
Dieses Schreiben (http://prevalent.de/einsprueche/20060516_17wpat32105_hp_fingerabdruck_erklaerung_vkh.pdf) habe ich dann am gleichen Tag noch verschickt.
Laut Sendungsstatus (https://www.deutschepost.de/sendungsstatus/bzl/sendung/simpleQueryResult.do?sendungsnummer=RR652789381&einlieferungsdatum_tag=16&einlieferungsdatum_monat=05&einlieferungsdatum_jahr=2006) wurde die Sendung auch schon am 17. Mai 2006 vom Empfänger abgeholt.
20. Juni 2006
Antwort von HP
23. Januar 2007
Beschluss ueber Verfahrenskostenhilfe
- Abgewiesen
2. Februar 2007
Überweisung der Einspruchsgebühr
Ich habe die Einspruchsgebühr heute überwiesen:
Ihre Überweisung haben wir entgegengenommen.
Empfängerdaten 1: Deutsches Patent- und
Empfängerdaten 2: Markenamt
Konto-Nr. des Empfängers: 70001054
BLZ: 70000000
Bei Kreditinstitut: BBK MÜNCHEN
Währung: EUR
Betrag: 200,00
Verwendungszweck 1: Geb-Nr. 313600
Verwendungszweck 2: DE10218537 / 17Wpat321/05
Auftraggeber: Jan-Oliver Kechel
Verwendete TAN: 853186
Patent auf Prevalent
http://prevalent.de/index.pl?pubno=10218537&search=publication_number&site=1&subsite=6
Deadline
Veröffentlichung der Patenterteilung war der 07. April 2005. Einspruchsfrist endet am 06. Juli 2005. Geplanter Versand des Einspruchs ist am Dienstag den 28. Juni 2005.
Patent
| INID | Criterion | Field | Content |
| (10) | Document ID | PN | DE10218537B4 07.04.2005 |
| (54) | Title | TI | Fingerabdruck-Adressersystem und -verfahren |
| (71) | Applicant | PA | Hewlett-Packard Co. (n.d.Ges.d.Staates Delaware), Palo Alto, Calif., US |
| (72) | Inventor | IN | Dong, Mimi C., Greeley, Col., US |
| (74) | Representative | VTR | Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach |
| (22) | DE application date | AD | 25.04.2002 |
| (21) | DE file number | DAKZ | 10218537 |
| (43) | Date of 1st publication of the application | OD | 12.12.2002 |
| (45) | Date of publication of patent grant | PED | 07.04.2005 |
| (97) | Date of publication in the Patentblatt (Patent Gazette) | VDP | 07.04.2005 |
| (30) | Priorities | PRD | 23.05.2001 |
| (30) | Priorities | PRC | US |
| (30) | Priorities | PRN | 863560 |
| (51) | IPC main class | ICM | G06F 15/163 |
| (51) | Secondary IPC | ICS | G06K 9/00 |
| (56) | Citations | CT | JP 20 002 16 822 A US 60 02 787 A |
| Legal status | VST | Grant after conduct of examination procedure (3 months opposition period after publication of grant) (8391) |
Einspruch gegen ein deutsches Patent
An das deutsche Patent- und Markenamt
I. Angegriffenes Patent
- (10) Patentnummer: DE10218537B4 07.04.2005
- (21) Aktenzeichen: 10218537.9
- (22) Anmeldetag: 25.04.2002
- (30) Priorität: 23.05.2001
- (43) Offenlegungstag: 12.12.2002
- (45) Veröffentlichungstag der Patenterteilung: 07.04.2005
- (51) Int. Cl. G06F 15/163 und G06K 9/00
- (54) Bezeichnung der Erfindung (Titel): Fingerabdruck-Adressersystem und -verfahren
II. Patentinhaber
- (71) Inhaber: Hewlett-Packard Co. (n.d.Ges.d.Staates Delaware), Palo Alto, Calif., US
- (72) Erfinder: Dong, Mimi C., Greeley, Col., US
III. Einsprechender
- Name: Jan O. Kechel
- Anschrift: Karl-Liebknecht-Str. 37, 14482 Potsdam
- Staat des Wohnsitzes: Deutschland
- Telefon: 0170-8341452
IV. Vertreter
Es wird kein Vertreter bestellt.
V. Der Einspruch richtet sich gegen das Patent:
- im gesamten Umfang
VI. Einspruchsgründe
Der Einspruch wird darauf gestützt, daß der Gegenstand des deutschen Patents nicht patentfähig ist (§ 21 Abs. 1 PatG), weil er nicht neu ist (§ 1 Abs. 1 PatG, § 3 PatG) und weil er nicht auf einer erfinderischen Tätigkeit beruht (§ 1 Abs. 1 PatG, § 4 PatG).
VII. Tatsachenvorbringen und Begründung
Der Einspruch wird darauf gestützt, daß der Gegenstand des deutschen Patents nicht patentfähig ist (§ 21 Abs. 1 PatG), weil er nicht neu ist (§ 1 Abs. 1 PatG, § 3 PatG) und weil er nicht auf einer erfinderischen Tätigkeit beruht (§ 1 Abs. 1 PatG, § 4 PatG).
Sir Francis Galton (* 16. Februar 1822 in Sparkbrook, Birmingham; † 17. Januar 1911 in Haslemere, Surrey) war ein britischer Naturforscher und Schriftsteller. Francis Galton erkannte die Möglichkeit mit Hilfe von Fingerabdrücken Personen zu identifizieren.
Das Grundlegende Prinzip der Identifikation von Personen über Fingerabdrücke ist demnach schon lange bekannt.
Eine Netzadresse dient, seit der Erfindung von Computer-Netzen überhaupt, der Identifikation eines Computers bzw. eines adressierbaren Endgerätes in einem Netz.
Der Artikel "A Single-Chip Fingerprint Sensor and Identifier" singlechipfingerprint.pdf (http://www.media.mit.edu/resenv/classes/MAS965/readings/singlechipfingerprint.pdf) aus dem IEEE JOURNAL OF SOLID-STATE CIRCUITS, VOL 34, No 12, DECEMBER 1999 beschreibt "A chip architecture that integrates a fingerprint sensor and an identifier in a single chip", geht aber auch auf die Anwendungsmöglichkeiten ein:
For consumer products, the authentication process should be simple and reliable. Methods of user authentication include the use of passwords, personal identification numbers (PIN's), and verification using the iris in the human eye. One of the simplest and most reliable authentication methods is the fingerprint.
Es ist also spätestens seit 1999 auch bekannt Fingerabdrücke zur Authentifizierung zu verwenden.
Anspruch 1:
Vorrichtung (12, 18 – 21, 32, 41 – 44, 62, 70 – 73), die folgende Merkmale aufweist: eine Verbindung (16, 36, 64) mit einem Netz (14, 22, 45, 74); und eine Netzadresse, die von einem Fingerabdruck abgeleitet ist.
Anspruch 2:
Vorrichtung (12, 18 – 21, 32, 41 – 44, 62, 70 – 73) gemäß Anspruch 1, bei der das Netz (14, 22, 45, 74) das Internet (14) und die Netzadresse eine Internet-Adresse ist.
Anspruch 3:
Vorrichtung (12, 18 – 21, 32, 41 – 44, 62, 70 – 73) gemäß Anspruch 1 oder 2, die ferner einen Fingerabdruck-Scanner (40) aufweist.
Anspruch 4:
Vorrichtung (12, 18 – 21, 32, 41 – 44, 62, 70 – 73) gemäß einem der Ansprüche 1 – 3, die ferner eine Fingerabdruckdatei (38, 66) aufweist, die den Fingerabdruck speichert.
Anspruch 5:
Vorrichtung (12, 18 – 21, 32, 41 – 44, 62, 70 – 73) gemäß einem der Ansprüche 1 – 4, die ferner eine Fingerabdruckdatei (38, 66) aufweist, die die von dem Fingerabdruck abgeleitete Netzadresse speichert.
Anspruch 6:
System (10, 30, 32, 12, 32, 62), das folgende Merkmale aufweist: eine Verbindung (16, 36, 64) mit einem Netz (14, 22, 45, 74); und eine Netzadresse, die von einem Fingerabdruck eines abhängigen Benutzers abgeleitet ist.
Anspruch 7:
System (10, 30, 32, 12, 32, 62) gemäß Anspruch 6, bei dem die Netzadresse von einem Fingerabdruck eines autorisierten Benutzers abgeleitet ist.
Anspruch 8:
System (10, 30, 32, 12, 32, 62) gemäß Anspruch 6 oder 7, bei dem die Netzadresse eine Internet-Adresse ist.
Anspruch 9:
System (10, 30, 32, 12, 32, 62) gemäß einem der Ansprüche 6 – 8, bei dem die Netzadresse eine Adresse eines globalen Netzes ist.
Anspruch 10:
System (10, 30, 32, 12, 32, 62) gemäß einem der Ansprüche 6 – 9, das ferner einen Fingerabdruck-Scanner (40) aufweist.
Anspruch 11:
System (10, 30, 32, 12, 32, 62) gemäß einem der Ansprüche 6 – 10, das ferner einen Speicher aufweist, der eine Fingerabdruckdatei (38, 66), die den Fingerabdruck aufweist, speichert.
Anspruch 12:
System (10, 30, 32, 12, 32, 62) gemäß einem der Ansprüche 6 – 11, das ferner eine Fingerabdruckdatei (38, 66) aufweist, die die von dem Fingerabdruck abgeleitete Netzadresse speichert.
Anspruch 13:
System (10, 30, 32, 12, 32, 62) gemäß einem der Ansprüche 6 – 12, das ferner folgende Merkmale aufweist: einen Server (16, 36, 64, 76), der mit dem Internet (14) gekoppelt ist; und mindestens eine Vorrichtung, die mit dem Server gekoppelt ist.
Anspruch 14:
Verfahren, das folgende Schritte aufweist: Erzeugen einer von einem Fingerabdruck abgeleiteten Netzadresse; und Zugreifen auf ein System (12, 32, 62) über ein Netz (14) unter Verwendung der abgeleiteten Netzadresse.
Anspruch 15:
Verfahren gemäß Anspruch 14, das ferner den Schritt eines Erhaltens eines Fingerabdrucks aufweist.
Anspruch 16:
Verfahren gemäß Anspruch 14 oder 15, das ferner den Schritt eines Speicherns des Fingerabdrucks aufweist.
Anspruch 17:
Verfahren gemäß einem der Ansprüche 14 – 16, das ferner den Schritt eines Erzeugens einer von dem Fingerabdruck abgeleiteten Internet-Adresse des Systems aufweist.
Anspruch 18:
Verfahren gemäß einem der Ansprüche 14 – 17, bei dem der Schritt des Zugreifens auf das System ferner den Schritt eines Zugreifens auf einen Server (16, 36, 64, 76), der mit dem Internet (14) gekoppelt ist, unter Verwendung der erzeugten Netzadresse, und den Schritt eines Zugreifens auf eine Mehrzahl von Vorrichtungen, die mit dem Server gekoppelt sind, unter Verwendung von auf der erzeugten Netzadresse basierten Netzadressen aufweist.
Anspruch 19:
Verfahren gemäß einem der Ansprüche 14 – 18, das ferner den Schritt eines Erzeugens einer auf dem Fingerabdruck basierenden Systemautorisierung aufweist.

